Niederländische Fliesenkeramik

Die beiden Räume, die ehemals zum Haus „Lindenbaum“ gehörten, wurden in den 60er Jahren mit Fliesen aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig ausgestattet.

Der obere Raum zeigt Fliesenbilder des 18. Jahrhunderts mit einem Jahreszeitenzyklus und Dorffesten in Manganbemalung aus der Rotterdamer Manufaktur Jan Aalmis.

Der untere Raum besticht durch seine Vielfalt. In Vierergruppen sind Motive wie Kinderspiele, Landschaften, Soldaten, Hirten, Schiffe, Meeresungeheuer, Kühe, Häuser oder rein ornamentale Muster zu erkennen. Die ältesten Stücke, sog. Lüsterfliesen, stammen aus dem asiatisch-islamischen Raum. Fliesen als Wandverkleidung gelangten im 16. Jahrhundert über die Spanier, die durch die Einflüsse der islamischen Kultur geprägt waren, in die Niederlande.

Im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert erreichten die niederländischen Manufakturen, vor allem in Rotterdam und Delft, ihren künstlerischen Höhepunkt.

Die rekonstruierte Adler-Apotheke

Alltägliches Leben um 1850

Niederländische Fliesenkeramik

Bürgerliches Selbstverständnis

Regionales Rokoko

Schlichtheit und Zweckmäßigkeit

Kostbarkeiten der Sammlung Matthéy