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Puppenträume

12. Mai 2012 – 02. September 2012
0.00 – 23.59 Uhr

Eine Puppe ist eine figürliche Nachbildung eines Menschen, die zu den ältesten und beliebtesten Spielzeugen gehört, aber auch als Sammlerobjekt und Dekorationsgegenstand genutzt wird. Puppen wurden schon im alten Ägypten, im antiken Griechenland und in Rom angefertigt. Allerdings ist nicht sicher, ob sie kultischen Zwecken dienten oder Spielzeug waren. Aber in all diesen Kulturen gab es auch spielende Kinder, die mit Puppen aus unterschiedlichem Material spielten.

Mit der Industrialisierung, der die Entdeckung der Kindheit in Romantik und Biedermeier unmittelbar vorausging, erreichte im 19. Jahrhundert die Technik des Puppenmachens einen Höhepunkt. Verschiedene Materialien wie Porzellan, Gummi, Wachs, Blech, Mischstoffe, Zelluloid wurden dabei verwendet. Und die Puppe wurde zu einem allseitig beliebten Objekt.

Die Ausstellung zeigt vielfältige und emotional ansprechende Exempel aus der Welt der Puppen: deutsche und französische Porzellan- und Zelluloidpuppen, italienische Filzpuppen, Käthe-Kruse-Puppen vom Ende des 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.

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