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Augenschmaus: Historische Bestecke und Gedecke

18. Oktober 2014 – 12. April 2015
8.00 – 17.00 Uhr

Das Essen mit Messer, Gabel und Löffel hat sich erst um 1700 eingebürgert. Dann entwickelte sich das Besteck zu einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand. In früherer Zeit hingegen war es ein Statussymbol. Jeder besaß sein eigenes Besteck, das seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten angepasst war. Man trug es mit sich auf Reisen und zu Essenseinladungen und vererbte es an die nächste Generation.

Eine der bedeutendsten Bestecksammlungen besitzt das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum. Bislang im Verborgenen gehütet wird sie nun – nach der Ausstellung im Historischen Museum in Bamberg 2012 –  erstmals in Aachen komplett und in adäquatem Ambiente präsentiert. Ca. 600 Einzelstücke, die mit einzelnen ausgesuchten Serviceteilen kombiniert werden, veranschaulichen die Entwicklung vom späten Mittelalter bis zum Historismus in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und zeigen die Vielfalt an Materialien und Formgestaltungen der kunstvollen Griffe. So gewinnt der Betrachter eine Vorstellung von der Esskultur im Wandel der Jahrhunderte.

Die Besteckausstellung im CM wird bis zum 12. April verlängert.

Der Flyer zur Ausstellung (PDF)
(-> KORREKTUR! Die Lesung mit Petra Welteroth findet nicht wie angegeben am Dienstag, 23. November, sondern am Sonntag, 23. November, statt)

Historische Bestecke Katalog

Der Katalog zur Ausstellung

Jochen Amme
Historische Bestecke
Sammlung Suermondt-Ludwig-Museum Aachen
326 Seiten, 24 x 32, 161 Farbtafeln, Leineneinband, Schutzumschlag,
Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, Aachen 2011

Für 29 Euro an der Museumskasse (Suermondt-Ludwig-Museum), während der Ausstellung auch im Couven-Museum, erhältlich.

Bestellungen unter: info@suermondt-ludwig-museum.de oder fax: 0241-37075.

In der vorliegenden Publikation wird die einzigartige Bestecksammlung des Suermondt-Ludwig-Museums, die lange im Verborgenen war, in prachtvollen Farbfotos und ausführlichem Text vorgestellt. Diese Sammlung, die ca. 600 Besteckteile umfasst und damit die zweitgrößte Bestecksammlung in Deutschland ist, verdankt ihre Existenz dem Sammler Kanonikus Franz Bock (1823-1899). 1881 haben die Aachener Stadtväter beschlossen, diese hochkarätige Sammlung anzukaufen. Die meisten Bestecke stammen aus der Zeit von 1500 bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Griffe sind aus unterschiedlichen und teils sehr kostbaren Materialien, wie Schnecke, Koralle, Bergkristall, Achat, Perlmutter etc.